Tailscale Exit Node Generator
Wähle Steuerserver, Hostname, Anmeldeart und Firewall: Der Generator schreibt das vollständige Einrichtungsskript für einen Linux-VPS, den Freigabeschritt, eine optionale Auto-Approve-Richtlinie und die Befehle, mit denen du den Exit Node auf deinen Geräten nutzt und prüfst. Nichts verlässt deinen Browser.
Alles wird in deinem Browser erzeugt. Nichts wird gesendet oder gespeichert. Füge nie einen echten Auth-Key auf einer Website ein: Behalte den Platzhalter und ersetze ihn auf dem Server.
Name im Exit-Node-Menü deiner Geräte. Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche.
Mit einem Tag wie tag:exit gibt eine autoApprovers-Regel den Exit Node automatisch frei. Leer lassen, um von Hand freizugeben.
Mit einem Auth-Key meldet sich ein Skript oder cloud-init ohne Browser an. Erstellen unter Settings > Keys (Tailscale) oder mit headscale preauthkeys create.
Das Skript aktiviert nie eine Firewall. Es ergänzt nur die Regeln, die Tailscale in einer bereits genutzten braucht.
- Das Skript hält bei tailscale up an und zeigt eine Anmelde-URL: Öffne sie im Browser, um den Server deinem Tailnet hinzuzufügen.
Erzeugt für exit-vps · 5 Schritte
#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail
# 1. Tailscale mit dem offiziellen Skript installieren
curl -fsSL https://tailscale.com/install.sh | sh
# 2. IP-Forwarding aktivieren (Pflicht für einen Exit Node)
echo 'net.ipv4.ip_forward = 1' | sudo tee /etc/sysctl.d/99-tailscale.conf
echo 'net.ipv6.conf.all.forwarding = 1' | sudo tee -a /etc/sysctl.d/99-tailscale.conf
sudo sysctl -p /etc/sysctl.d/99-tailscale.conf
# 3. Optional: UDP GRO Forwarding für den Durchsatz
command -v ethtool >/dev/null || { sudo apt-get install -y ethtool 2>/dev/null || sudo dnf install -y ethtool; }
NETDEVS=$(
(ip -4 -o route get 8.8.8.8; ip -6 -o route get 2001:4860:4860::8888) 2>/dev/null |
awk '{for (i = 1; i < NF; i++) if ($i == "dev") print $(i + 1)}' |
sort -u
)
for NETDEV in $NETDEVS; do
sudo ethtool -K "$NETDEV" rx-udp-gro-forwarding on rx-gro-list off || true
done
# 4. Anmelden und Exit Node anbieten
sudo tailscale up \
--advertise-exit-node \
--hostname=exit-vps
# 5. Prüfen: Knoten online und Forwarding aktiv (= 1)
tailscale status
sysctl net.ipv4.ip_forward
Exit Node freigeben
Öffne in der Admin-Konsole Machines, das Menü des Knotens, wähle Edit exit node und setze den Haken bei Use as exit node. Das kann nur ein Admin.
# Exit Nodes auflisten, die dieses Gerät nutzen kann
tailscale exit-node list
# Gesamten Verkehr über den Exit Node leiten
sudo tailscale set --exit-node=exit-vps
# Ebenso, aber mit Zugriff aufs lokale Netz
sudo tailscale set --exit-node=exit-vps --exit-node-allow-lan-access=true
# Muss die öffentliche IP des VPS zeigen
curl -4 https://ifconfig.me
# Exit Node nicht mehr nutzen
sudo tailscale set --exit-node=
Unter Windows, macOS, iOS und Android zeigt die Tailscale-App freigegebene Exit Nodes im Menü Exit node: Wähle den Hostnamen oben. Erlaube den Zugriff aufs lokale Netz, wenn du Drucker oder NAS weiter brauchst.
Ein Exit Node braucht einen Server, der immer läuft
Ein kleiner VPS gibt dir eine feste öffentliche IP im gewünschten Land, führt dieses Skript unverändert aus und kann auf derselben Maschine Headscale oder einen WireGuard-Server betreiben.
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Was das Skript tut, Schritt für Schritt
Ein Exit Node ist ein Gerät in deinem Tailnet, das den Internetverkehr deiner anderen Geräte weiterleitet. Unter Linux braucht es drei Dinge, die die Standardinstallation nicht erledigt: aktiviertes IP-Forwarding im Kernel, die Option --advertise-exit-node und die Freigabe durch einen Admin des Tailnets. Das Skript erledigt die ersten beiden; die Freigabe ist entweder ein Klick auf der Seite Machines oder läuft automatisch über ein Tag und eine autoApprovers-Regel.
Der UDP-GRO-Schritt ist eine optionale Durchsatz-Optimierung, die Tailscale für Exit Nodes und Subnet Router ab Linux-Kernel 6.2 dokumentiert. Sie übersteht keinen Neustart, außer du trägst sie in networkd-dispatcher oder NetworkManager ein, und sie scheitert auf älteren Kerneln folgenlos; deshalb ignoriert das Skript ihre Fehler.
Mehrere Geräte können im selben Tailnet Exit Nodes sein. Jeder Client nutzt jeweils einen: per Name, per Tailscale-IP oder mit --exit-node=auto:any, um dem vorgeschlagenen Knoten zu folgen. Führe das Skript auf jedem Server aus, den du anbieten willst, jedes Mal mit einem anderen Hostnamen.
Wo dein Exit Node laufen sollte
Der Exit Node bestimmt, welche IP Websites sehen. Jede Option erfüllt einen anderen Zweck.
| Exit Node auf | IP, die Websites sehen | Gut für | Grenze |
|---|---|---|---|
| Einem VPS | Eine Rechenzentrums-IP im gewählten Land | Ständig verfügbarer Ausgang, öffentliches WLAN, feste IP für Allowlists | Monatliche Kosten; die IP läuft auf deinen Namen, nicht anonym |
| Einem Rechner oder Router zu Hause | Deine Heim-IP | Zugriff auf Dienste zu Hause, gewohnter Streaming-Katalog | Hängt vom Upload und vom Strom zu Hause ab |
| Mullvad-Add-on | Eine Mullvad-Server-IP | Viele Länder, geteilte IPs | Kostenpflichtig, keine Kontrolle über den Server |